Biografie und Geschichte | Private Fotografie in Ostdeutschland 1980-2000

Biografie und Geschichte
Private Fotografie in Ostdeutschland 1980-2000

Dokumentationsprojekt der Stiftung Reinbeckhallen in Kooperation mit dem Deutschen Historischen Museum

Jugendweihen und Ostseereisen, Demonstrationen und Kleingärten, Republikgeburtstage und Weihnachtsfeste, das neue Auto und der letzte Arbeitstag – in privaten Fotoalben spiegeln sich die Erfahrungen und Lebenswelten in Ostdeutschland aus ganz alltäglicher Sicht. Das Forschungs- und Dokumentationsprojekt »Biografie und Geschichte. Private Fotografie in Ostdeutschland 1980-2000« sammelt und untersucht Fotoalben und Bilder aus den Jahren zwischen 1980 und 2000, die die Brüche, aber auch die Kontinuitäten auf persönlicher, biografischer und familiärer Ebene vor und nach 1989/90 zeigen.

Im Zuge des von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur geförderten Projekt werden von April bis Juli 2020 "Albensichtungen" in Berlin, Leipzig, Dresden, Erfurt und weiteren größeren und kleineren Städten in Ostdeutschland stattfinden. Für diese Gespräche sind Bürger*innen eingeladen, ihre Fotoalben nach vorheriger Anmeldung zusammen mit den Mitarbeiter*innen des Projektes anzuschauen und die Geschichten dazu zu erzählen.

Das Projekt »Biografie und Geschichte. Private Fotografie in Ostdeutschland 1980-2000«, initiiert von dem Fotohistoriker und Kurator Dr. Friedrich Tietjen und der Kulturhistorikerin und Kuratorin Sophie Schulz, wird von der Stiftung Reinbeckhallen Sammlung für Gegenwartskunst getragen und ist mit Mitteln der Bundestiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur gefördert. Das Deutsche Historische Museum ist Projektpartner.

Informationen

Wann von 06. April bis 31. August 2020